Warum brauche ich einen Anwalt?Was erwartet mich beim Anwalt?Ich habe eine Rechtschutzversicherung



Erbrecht

Der Erblasser kann selbst bestimmen, wer im Todesfalle sein Vermögen erhalten soll. Wir unterstützen Sie professionell bei der Abfassung Ihres „letzten Willens“.

Pflichtteilsberechtigt sind die Kinder und Kindeskinder sowie der Ehegatte oder Lebenspartner. Bei kinderlosen Erblassern sind auch die Eltern des Erblassers pflichtteilsberechtigt. Wir vertreten Sie fachlich kompetent bei der Durchsetzung bzw. Abwehr von Pflichtteilsansprüchen.

Mehrere Miterben bilden eine Erbengemeinschaft, die sich über die Aufteilung der Erbschaft verständigen muss. Bei den im Rahmen dieser Erbauseinandersetzung häufig auftretenden Schwierigkeiten entwickeln wir auf Ihre Interessen zugeschnittene Aufteilungslösungen und setzen Ihre Miterbenrechte notfalls auch vor Gericht durch.

Viele Menschen denken wenn überhaupt nur daran, die Vermögensaufteilung nach dem Tod rechtzeitig zu klären. Doch es gibt noch mehr Dinge, für die man frühzeitige Regelungen treffen sollte. Um Vermögenswerte für die Familie zu sichern, lohnt es sich, bereits zu Lebzeiten Regelungen für eine Vermögensübertragung zu treffen. Vorsorge sollte auch dahingehend getroffen werden, wer das Vermögen für den Fall betreuen sollte, dass man selbst aufgrund des Alters oder einer Krankheit hierzu nicht mehr in der Lage ist. Eine unterbliebene Vorsorge kann dazu führen, dass z. B. Angehörige, die Ihnen am Herzen liegen, in Streit geraten oder durch falsche Nachlassplanung unnötig steuerlich belastet werden.

Um dies zu verhindern, bilden die Gestaltung und Prüfung von Testamenten und Verfügungen zu Lebzeiten wie z. B. Übergabeverträge auch im Bereich der Unternehmensnachfolge einen Tätigkeitsschwerpunkt in unserer Kanzlei.

Gerne vertreten wir Sie auch bei einvernehmlichen Erbauseinandersetzungen und bei der gerichtlichen Durchsetzung von Erb- und Pflichtteilsansprüchen. Wir stehen Ihnen bei der Gestaltung von Patienten-, Vorsorge- und Betreuungsverfügungen zur Seite.

Die Erben haften für die Verbindlichkeiten des Erblassers. Aus diesem Grunde ist den Erben die Möglichkeit eingeräumt, die Erbschaft auszuschlagen. Da die Ausschlagungsfrist regelmäßig nur 6 Wochen beträgt, sollten Sie umgehend nach dem Erbfall anwaltlichen Rat suchen. Wir beraten Sie dann, ob eine Ausschlagung sinnvoll ist oder ob Möglichkeiten bestehen, ihre Haftung für Nachlassverbindlichkeiten zu begrenzen und Ihnen die Vorteile der Erbschaft zu erhalten.

Behinderte und Bedürftige sind nicht in der Lage, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Wie Eltern mit gesunden Kindern möchten auch Eltern eines behinderten oder bedürftigen Kindes ihr Vermögen möglichst ungeschmälert innerhalb der Familie weitergeben und dem „Sorgenkind“ die sozialen Unterstützungsleistungen erhalten. Wir verfügen über das entsprechende know how und setzen diese Gestaltungsziele um.

Im Rahmen der Erbauseinandersetzung können sich Miterben in Bezug auf eine zur Erbschaft gehörende Immobilie oft nicht über die Aufteilung verständigen. Richtig angewendet kann hier die Möglichkeit der Teilungsversteigerung wirtschaftlich sehr sinnvolle Lösungen bieten. Wir führen die Teilungsversteigerung in Ihrem Interesse von Anfang bis Ende professionell für Sie durch.